Einfach OKJA

Dieses Tool unterstützt dich dabei deinem Gegenüber zentrale Begriffe der OKJA in einfachen Worten zu erklären. Die Stichpunkte auf der Rückseite und der Beispielsatz machen den Fachbegriff greifbar.
EinfachOKJA-Icon

Beziehungsarbeit

„Weil wir die jungen Menschen schon lange kennen und sie uns vertrauen, kommen sie auch mit schwierigen Themen auf uns zu.“

Beziehungsarbeit

  • OKJA baut Vertrauen und Beziehung zu jungen Menschen auf
  • OKJA hat Zugang zu jungen Menschen
  • Aufgrund des Vertrauens und der Beziehung kommen junge Menschen mit ihren Themen auf OKJA zu.

Partizipation

„Junge Menschen können Angebote der OKJA für sich nutzen, selbst mitplanen, mitentschieden und hier Verantwortung übernehmen. Wer früh erlebt, dass die eigene Stimme zählt, beteiligt sich später eher aktiv an Gesellschaft und Gemeinwesen.“

Partizipation

  • In der OKJA entscheiden junge Menschen selbst, was sie machen möchten.
  • In der OKJA haben junge Menschen die Möglichkeit, sich über ihre Interessen und Anliegen klar zu werden und darüber, wie sie diese einbringen möchten.
  • OKJA bestärkt und unterstützt die jungen Menschen darin, ihre Interessen zu äußern und sich für ihre Anliegen aktiv einzusetzen.

Bildung

„Im Jugendtreff lernen junge Menschen viel Wichtiges fürs Leben, z.B. Verantwortung zu übernehmen, Konflikte zu lösen und in Gruppen Projekte umzusetzen.“

Bildung

  • In der OKJA erlernen junge Menschen wichtige Kompetenzen fürs Leben.
  • OKJA fördert die Entwicklung junger Menschen.
  • OKJA begleitet junge Menschen dabei, selbstsicherer und selbstständiger zu werden.

Niederschwelligkeit

„Zu uns kann man einfach kommen, ohne Anmeldung, Eintrittspreis oder Mitgliedschaft. Deshalb kommen auch junge Menschen zu uns, die keine anderen Angebote der Jugendarbeit annehmen.“

Niederschwelligkeit

  • Die Teilnahme an Angeboten der OKJA ist einfach. Es braucht keine Mitgliedschaft, keine Anmeldung und kein Geld.
  • Angebote der OKJA funktionieren ohne Voraussetzungen. Die Angebote orientieren sich an den Interessen der jungen Menschen, die kommen.
  • OKJA ist auch im öffentlichen und digitalen Raum präsent und kommt mit jungen Menschen in Kontakt, die sonst schwer zu erreichen sind.

Offenheit

„Bei uns sind alle jungen Menschen willkommen, egal wie sie leben, denken oder woher sie kommen.“

Offenheit

  • OKJA ist offen für alle jungen Menschen - ohne Voraussetzungen.
  • In der OKJA begegnen sich unterschiedlichste junge Menschen.
  • OKJA ist offen für Themen und Interessen der jungen Menschen.

Selbstwirksamkeit

„Als die jungen Menschen [Projekt/Anlass] geplant und umgesetzt haben, haben sie gemerkt: Wir können selbst etwas auf die Beine stellen.“

Selbstwirksamkeit

  • Junge Menschen erleben, dass sie selbst etwas bewegen können.
  • OKJA stärkt die Verantwortung und Motivation der jungen Menschen.
  • Sie fördert das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

(Frei) Raum

„Das Jugendhaus ist ein Ort, an dem junge Menschen einfach sein können. Sie bestimmen selbst was sie dort tun - sich erholen, Kontakte knüpfen, Freund*innen treffen, Rat suchen oder etwas anderes.“

(Frei) Raum

  • OKJA schafft für junge Menschen Räume ohne festgelegtes Programm oder Konsumzwang.
  • Offene Räume der OKJA ermöglichen Begegnung, Ruhe, Entwicklung und Schutz.
  • Junge Menschen brauchen verlässliche und sichere eigene Orte.

Inklusion

„Wir passen unsere Angebote so an, dass alle jungen Menschen unabhängig von ihren unterschiedlichen Voraussetzungen gut teilnehmen können.“

Inklusion

  • OKJA setzt sich für gerechte Chancen für alle ein.
  • Sie macht Angebote bestmöglich zugänglich.
  • Dazu baut OKJA bestehende Barrieren aktiv ab, um für möglichst viele junge Menschen erreichbar zu sein.

Lebenswelt-orientierung

„Wir machen nicht einfach irgendein Angebot, sondern greifen Themen auf, die die jungen Menschen gerade wirklich beschäftigen.“

Lebensweltorientierung

  • OKJA knüpft direkt am Alltag junger Menschen an.
  • Angebote entstehen aus dem Alltag und den Interessen der jungen Menschen.
  • Unterstützung orientiert sich an den Stärken und Möglichkeiten der jungen Menschen.

Ressourcen-orientierung

„Wir schauen nicht zuerst darauf, was ein junger Mensch nicht kann, sondern darauf, was schon da ist und worauf man aufbauen kann.“

Ressourcenorientierung

  • OKJA stellt Stärken in den Mittelpunkt, nicht Probleme.
  • Junge Menschen werden ermutigt, ihre Stärken einzubringen und weiterzuentwickeln.
  • Das eröffnet Lösungen statt Defizitdenken.

Freiwilligkeit

„Weil junge Menschen freiwillig kommen, entsteht nachhaltiges Vertrauen.“

Freiwilligkeit

  • Junge Menschen entscheiden selbst, ob und wie sie Angebote der OKJA nutzen.
  • Gerade diese Freiwilligkeit schafft ehrliche Beziehungen und echte Motivation.
  • Dadurch entsteht Vertrauen statt Zwang.

?

Fällt euch noch eines ein?

?

  • Nutze einfache und greifbare Begriffe
  • Versetze dich in dein Gegenüber hinein
  • Passe deinen Wortschatz an
  • Erkläre OKJA immer mit ihrem Nutzen
  • Verwende Beispiele aus deiner Praxis
Tipp-Icon
  • Welchen Wissensstand zur OKJA hat mein Gegenüber?
  • Welche Begriffe versteht mein Gegenüber?
  • Was ist für mein Gegenüber besonders relevant?
  • Welche Beispiele machen meine Botschaft verständlich?
  • Welche Formulierungen passen zum Gesprächsanlass?
Icon-Reflexionsfragen